treffpunkt im linienkreuz
unsere signale ziehen fäden
über brachland, spuren
hinterlassen richtungen
auf weichem sand,
und du flüsters mir zu:
ist jetzt etwas geschehen?
also sag ich: geh in richtung zu:
auf blanken feldern unerschrockene rehe
im liebesspiel. pferde verstreut am ufer
des sees schweigen ins blaue, und die
toten dazwischen in ihrer unendlichen
duldsamkeit neigen sich dir zu. doch du
ziehst weiter, stetig und rastlos in richtung?
plötzlich, ich sehe bewegung im
luftraum, menschen in möbeln
wie akrobaten, verschieben fächer
und türen, suchen raum.
andere wiederum drücken ihre
gesichter in kissen und fallen
ins leere.
inmitten -erstaunlich-
ein klavier klappt
stoßweise auf und
fängt die restlichen körper